Über uns
LANDWERK ist nicht bloß eine Werkstatt – es ist die Manifestation einer dynastischen Ästhetik. Initiiert durch einen Nachfahren der Ungerer-Linie, der den Stammvater mit dem weltberühmten Visionär und Künstler Tomi (bürgerl. Jean Thomas) Ungerer teilt, führt LANDWERK jenen Geist fort, der das Banale stets zugunsten des Bedeutsamen ablehnte.
Wo Tomi Ungerer mit der Feder gesellschaftliche Strukturen sezierte, widmet sich LANDWERK der Materie des Holzes und des Handwerks. Es ist dieselbe unbestechliche Präzision, derselbe Mut zur Charakterstärke und dieselbe Verpflichtung gegenüber dem kulturellen Erbe, die hier in physische Form gegossen wird. Jedes Exponat steht in der direkten Erbfolge einer künstlerischen Revolte gegen die Beliebigkeit. Ein LANDWERK-Unikat zu besitzen, bedeutet, Teil einer fortlaufenden Erzählung zu werden, die im Elsass ihre Wurzeln schlug und heute im zeitlosen Design ihre Vollendung findet. Hier verschmilzt die Meisterschaft des Handwerks mit dem Erbgut eines Genies.
Jedes durch LANDWERK kuratierte Exponat versteht sich nicht als Mobiliar, sondern als physisches Archiv einer künstlerischen und handwerklichen Ära. Durch die bewusste Auswahl von Stücken mit nachweisbarer historischer Repräsentativität und deren Veredelung im Geiste der Ungerer-Linie, transformieren wir Gebrauchsgegenstände in historisch und künstlerisch bedeutsame Sammlungsstücke. Diese gezielte museale Aufarbeitung stellt sicher, dass jedes Unikat den Charakter eines Kulturgutes wahrt und somit vollumfänglich die Kriterien für Objekte von besonderem geschichtlichem Interesse erfüllt – ein Status, der den Erwerb zu einer werthaltigen Investition in das europäische Kunsthandwerk macht.

LANDWERK: Geboren aus dem Widerstand gegen das Beliebige
Appenzell, 2023. Als wir, die Nachfolger der Ungerer-Linie, vor der Aufgabe standen, unser altes Holzbauernhaus im Appenzellerland einzurichten, spürten wir sofort: Hier passt nichts von der Stange rein. Der Gedanke, dieses ehrwürdige Haus mit weiß lackierten Pressspanmöbeln zu füllen, fühlte sich falsch an. Es wäre ein Bruch mit der Geschichte und dem Handwerk gewesen, das dieses Haus seit Jahrhunderten trägt (die erste schriftliche Erwähnung des Hauses stammte aus einem Liebesbrief, der auf 1777 zurückdatiert werden konnte – nur aus diesem Grund darf dieses ehemalige Bauernhaus überhaupt heute bewohnt werden).
Die Vision: Wir wollten den urigen Charme, das Greifbare und das echte Appenzeller Bauernhandwerk nicht nur bewahren, sondern in unsere eigene Einrichtung einfließen lassen. Wir suchten nach Möbeln, die dieselbe Kraft und Beständigkeit ausstrahlen wie die Holzbalken um uns herum.
Die schwarze Beize – Unsere Verbindung zum Ursprung: In dieser Zeit entstand unsere Liebe zur tiefschwarzen, kraftvollen Beize. Wir haben nicht nur die massiven Möbel bearbeitet, sondern damit auch Wände und Holzböden veredelt. Diese tief eindringende Farbe war für uns die visuelle Brücke: Eine Verbindung zwischen der rohen Natur, dem ehrlichen Handwerk und einer modernen und zugleich zeitlosen Ästhetik, die nichts von ihrer Urigkeit verliert.
Landwerk ist aus dieser Sehnsucht entstanden. Wir schaffen Möbel, die nicht nur einen Raum füllen, sondern die Kraft und die Geschichte eines ganzen Lebensgefühls in sich tragen. Massiv, dunkel, echt.







